Das war vorhersehbar

Mit großer Spannung erwarteten wir die  Mitteilung über das Prüfergebnis einer vollständigen Umzäunung des Hundeauslaufgebietes „Shellwiesen„ mit Kostenschätzung. die im Oktober 2022 in Auftrag gegeben wurde.

Am 21. Februar 2023 stellte Thomas, der heldenhafte, nun das Ergebnis vor:

*             Zu teuer, ganz viel Arbeit
*             Radfahrer sind zu doof, ne Tür zu öffnen
*             Ganz Hennigsdorf wird durch den bösen Zaun ausgegrenzt

 

Ebenso beachtenswert, wie amüsant ist der Eifer, mit welchem sich ein kynophober Faulpelz irgendwelche „Argumente“ aus den Nägeln kaut, um bloß nichts für Hunde(halter) zu tun.

Hier ein paar Highlights aus MV0002/2023:

„Das Hundeauslaufgebiet „Shellwiese“ … ist … als öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung „naturnahe Grünanlage mit Waldcharakter“ festgesetzt. Die Grundintention der Festsetzung als öffentliche Grünfläche liegt in der Zugänglichkeit und gleichberechtigten Nutzbarkeit für alle Bürgerinnen und Bürger.“ 

Fehlt hier der Zusatz „außer, die mit Hunden“?  
Wenn in Hennigsdorf so viel Wert auf Gleichberechtigung gelegt wird, warum wird dann die Minderheit der Hundehalter immerwieder torpediert?

 „Hundeauslaufgebiet bedeutet: Hier dürfen auch Hunde frei laufen.“ 

Danke für diesen erheiternden Einblick in die krude Denkweise eines sogenannten Bürgermeisters!
(auch Bürgermeister dürfen hin und wieder mal denken! Anm.d.Red.)

 „Mit Ausnahme des Hundeauslaufgebietes in Nieder Neuendorf handelt es sich bei allen Hundeauslaufgebieten um festgesetzte öffentliche Grünflächen, welche als Hundeauslaufgebiete fungieren. Dabei gilt die Prämisse, dass die allgemeine Zugänglichkeit und Nutzbarkeit für alle BürgerInnen erhalten bleiben muss.  “ 

Wie jetzt?  Die Hundeauslaufgebiete sind garkeine Hundeauslaufgebiete? Stimmt, das reden wir schon seit Jahren!
Und zum Thema allgemeine Zugänglichkeit und Nutzbarkeit:
kann sich ein heldenhafter Bürgermeister mal einem Selbstversuch unterziehen und die ungepflegten 50% des Niedeneuendorfer Auslaufgebietes gleichberechtigt nutzen?
Da steht im Sommer das Kraut so hoch, daß der Zwerg dort nie wieder rausfindet!

 „Eine Einzäunung der Hundeauslaufgebiete würde eine Privilegierung der HundehalterInnen vermitteln, die tatsächlich in dieser Form nicht gegeben ist bzw. den nicht gewünschten Eindruck erwecken, dass das Gebiet nicht mehr für die Allgemeinheit nutzbar ist. Gleichzeitig würde sie die Nutzbarkeit durch andere Personen (z. B. Radfahrende) aufgrund notwendiger Toranlagen stark einschränken.“
Da hat ein kleiner, ideenloser Faulpelz wohl von der TOP_OE_2_2021_06_09_HM abgeschrieben?
Tor mit Klinke mag den bornierten Verwaltungsbeamten vielleicht vor unlösbare Probleme stellen, nicht jedoch den durchschnittlichen Radfahrer, Füßgänger oder Entenpolonäsetänzer.

 „Mit der Funktionsänderung in ein umzäuntes Hundeauslaufgebiet wird der öffentliche Charakter der Grünfläche und die Erholungsfunktion für alle Bürgerinnen und Bürger aufgegeben.“ 

Nö – wird se nicht! Für die Bürgerinnen und Bürger mit Hund wäre die Erholung nämlich sogar größer, weil sie nicht ständig Angst haben müssten, daß der Hund auf die Straße rennt.
Offenbar fehlt hier dem sogenannten Bürgermeister der Wille und die Fähigkeit, sich in diese Personengruppe (seiner ehemaligen Wähler) hineinzuversetzen.

Desweiteren müsste man ja auchnoch Träger öffentlicher Belange wie Landkreis oder Naturschutz- und Forstbehörden, befragen, eine Beteiligung der Öffentlichkeit im Zuge eines Planänderungsverfahrens organisieren, die ganze  Durchführung eines Änderungsverfahrens, für das ca. 1,5 Jahre zu veranschlagen sind, könnte nicht vor 2026 begonnen werden. Hachja, er hat's ja soo schwer...

Und auch der an Dämlichkeit kaum zu überbietende Vorschlag, die östlichste Ecke hinter der Shellwiese (blau, rechts im Bild) einzuzäunen, steht unter dem Vorbehalt, dass seitens des Landkreises eine Einschätzung erfolgt.

 


Schaut man sich das Bild an, kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus.

Da gedenkt man einen ellenlangen Zaun, noch mit einer mysteriösen Ecke oben links – bloß damit das ganze schön teuer und damit abgelehnt wird.
Auf die Idee, einfach die Straßenfront dicht zu machen, kommt Major Tom wohl nicht von selbst!?
Die blaue Ecke will er einzäunen, obwohl dort annähernd NULL Straßenverkehr ist!

 Wer kontrolliert eigentlich diesen Laden auf den Geisteszustand seiner Protagonisten?

 #kannstedirnichtausdenken

 

 

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